Title: Ac-225-PSMA617 PSMA-gerichtete Alpha-Strahler-Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms
Authors: KRATOCHWIL ClemensBRUCHERTSEIFER FrankGIESEL FrederikRIUS MONTRAVETA MARIAAPOSTOLIDIS CHRISTOSHABERKORN UweMORGENSTERN Alfred
Citation: NUKLEARMEDIZIN-NUCLEAR MEDICINE vol. 54 no. 2 p. V68
Publisher: SCHATTAUER GMBH-VERLAG MEDIZIN NATURWISSENSCHAFTEN
Publication Year: 2016
JRC N°: JRC100955
ISSN: 0029-5566
URI: http://www.nuklearmedizin.de/jahrestagungen/abstr_online2016/print_abstract_pdf.php
http://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC100955
Type: Articles in periodicals and books
Abstract: Ziel: Vergleich des bildgebenden und laborchemischen Therapieansprechens, sowie der klinischen und hämatologischen Nebenwirkungen einer gezielten Radionuklidtherapie des Prostatakarzinoms mit entweder Beta-Strahler markiertem Lu-177-PSMA617 oder Alpha-Strahler markiertem Ac-225-PSMA617. Methodik: Retrospektive Analyse von Patienten die entweder mit Lu-177-PSMA617 oder Ac-225-PSMA617 therapiert wurden. Sicherheitslabor und PSA-Wert wurden jeweils 4-wöchentlich erhoben. Eine bildgebende Verlaufskontrolle erfolgte nach 3 Zyklen. Zudem wurde das jeweilige Kollektiv auf prognostische Faktoren (initiale Tumorausbreitung, Zahl früherer Therapielinien, PSA-Ausgangswert) untersucht. Ergebnisse: Zum Zeitpunkt der Auswertung waren in beiden Armen n=50 Pat. therapiert worden. Ein PSA-Abfall von >50% des Ausgangswertes wurde 8 Wochen posttherapeutisch bei 43% der Lu-177-PSMA617-Patienten und 80% der Ac-225-PSMA617-Patienten beobachtet. Bei gleicher Gesamtbeobachtungszeit war die Zahl der Patienten, welche zur Woche 24 sowohl bildgebend als auch vom PSA in PR waren mit 13 (Lu-177-PSMA617) vs. 28 (Ac-225-PSMA617) deutlich zu Gunsten des Alpha-Strahlers verschoben. Die Hämatotoxizität war in beiden Gruppen vergleichbar, obwohl die Ac-225-Gruppe ein deutlich schlechteres prognostisches Risikoprofil (öfter diffuser Knochenmarksbefall, höherer Ausgangs-PSA, mehr Vortherapien) aufwies. Xerostomie wurde in der Ac-225-Gruppe mit 95%-iger Penetranz, in der Lu-177-Gruppe nur sporadisch amnestiert. Kreatinin-Veränderungen wurden bisher jeweils noch nicht beobachtet. Schlussfolgerungen: Ac-225-PSMA617 zeigt einen außergewöhnlich starken Anti-Tumor-Effekt und eine geringe Hämatotoxizität selbst bei diffusem Knochenmarksbefall. Dafür kommt es posttherapeutisch gehäuft zu klinisch relevanter Xerostomie.
JRC Directorate:Nuclear Safety and Security

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