Europas gesellschaftlicher Umgang mit Natur und Umwelt
Der Boden wird in der Regel als oberste Schicht der Erd- kruste definiert und von mineralischen Teilchen, orga- nischen Substanzen, Wasser, Luft und lebenden Orga- nismen gebildet. Der Boden ist die Schnittstelle zwischen Erde, Luft und Wasser und bietet Lebensraum für den größten Teil der Biosphäre. Da die Bodenbil- dung ein extrem langsamer Prozess ist, müssen Böden im Wesentlichen als nicht erneuerbare Ressource betrachtet werden. Der Boden liefert uns Nahrung, Bio- masse und Rohstoffe. Er dient als Plattform für mensch- liche Tätigkeiten und Landschaft, fungiert als Archiv unseres natürlichen Erbes und spielt eine zentrale Rolle als Lebensraum und Genpool. Er lagert, filtert und transformiert viele Stoffe – einschließlich Wasser, Nähr- stoffen und Kohlenstoff. Der Boden ist somit auch der größte Kohlenstoffspeicher der Welt (geschätzt 1500 Gigatonnen). Aufgrund ihrer sozioökonomischen und ökologischen Bedeutung müssen diese Funktionen ge- schützt werden.
MONTANARELLA Luca;
2013-01-08
Springer
JRC73074
978-3-8274-2005-3,
http://www.springer.com/978-3-8274-2005-3,
https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC73074,
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